Der richtige Behandlungszeitpunkt


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Als Faustregel gilt: Je früher, desto besser! Denn je später mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen wird, desto aufwendiger gestaltet sie sich in der Regel. Die meisten Fehlentwicklungen verschlimmern sich ohne kieferorthopädisches Eingreifen. Bei vielen Fehlstellungen der Kiefer ist Wachstum zur Korrektur unbedingt erforderlich.

Es ist empfehlenswert, bereits im Alter von vier bis sieben Jahren die Gebissentwicklung des Kindes kieferorthopädisch beurteilen zu lassen. Einige Fehlstellungen müssen bereits in dieser frühen Phase behandelt werden, um eine Zunahme der Fehlstellungen zu verhindern. Sollte noch keine kieferorthopädische Behandlung erforderlich sein, ist es trotzdem vorteilhaft, frühzeitig einen vertrauensvollen Kontakt aufzubauen. Für viele kleine Patienten ist ein Arztbesuch mit Stress und Ängsten verbunden, welche durch Kennenlernen des Teams und der Räumlichkeiten abgebaut werden können. So kann das Wohlbefinden des Kindes gesteigert werden.

Normalerweise beginnt die kieferorthopädische Behandlung im Alter von neun bis zehn Jahren. Zu dieser Zeit wechseln die Zähne im Seitenzahnbereich. Das Kieferwachstum kann noch günstig beeinflusst werden.